FAQ

Wer sind wir?

Mit der Technologiestiftung Berlin hat die Senatsverwaltung für Kultur und Europa eine Partnerin zur Durchführung der Konzeptionsphase des Innovationsfonds gefunden, die bereits viel Erfahrung im Bereich der Digitalisierung vorzuweisen hat. Die gemeinnützige Stiftung stellt Wirtschaft, Verwaltung und Stadtgesellschaft im Kontext der Digitalisierung offene Informationen, Software und Infrastruktur bereit und zeigt deren Anwendungsmöglichkeiten in Berlin praktisch auf. Mit den Projektinhalten und -aktivitäten von „kulturBdigital“ soll nun eine möglichst breite Zielgruppe von Akteuren aus der Berliner Kulturszene erreicht und eingebunden werden.

 

Was ist der Fonds für digitale Entwicklung im Kulturbereich?

Der digitale Wandel hat auch den Kulturbereich längst erreicht. Daher sollten die Berliner Kultureinrichtungen auf Bezirks- und Landesebene sowie die Freie Szene die Chancen und das Potenzial des Digitalen nutzen und von seinen Mitteln aktiv Gebrauch machen.

Die Antwort des Berliner Senats auf diese Herausforderungen ist ein Innovationsfonds zur digitalen Entwicklung im Kulturbereich. Gemeinsam mit Akteuren des Kulturbereichs soll nun auch praktisch erprobt werden, auf welchen Feldern der Fonds finanzielle Mittel zur Verfügung stellen soll, wo der größte Mehrwert zu erzielen ist und welche Kooperationen sinnvollerweise zu pflegen sind. Um den Innovationsfonds in seiner Konzeptionsphase bedarfsgerecht zu gestalten, hat die Senatsverwaltung für Kultur und Europa die Technologiestiftung als Partnerin gewonnen.

Was ist das Ziel von kulturBdigital?

Mit dem Projekt „kulturBdigital“ möchten wir ein Forum und eine „Werkstatt“ bieten, Praxiswissen vermitteln, ausprobieren, Hemmschwellen abbauen und sparten- und einrichtungsübergreifend Kulturakteure befähigen, Digitales in der täglichen Arbeit mitzudenken.

Technik wird in diesem Kontext nicht als Selbstzweck angesehen. Sie soll keinesfalls die Aura des Originals oder die bewährten Formen der analogen Kulturarbeit ersetzen. Vielmehr wird die digitale Entwicklung tendenziell als neue Daueraufgabe neben dem bisherigen Aufgabenspektrum verstanden.

Wer kann sich an dem Projekt beteiligen?

Alle landes- oder bezirksgeförderten sowie bezirklichen Berliner Kultureinrichtungen und Vertreter*innen der Freien Szene. Weitere Interessent*innen können sich gerne über Kontakt an die Ansprechpartner*innen der Technologiestiftung wenden.

Wie kann ich eine Projektidee einreichen?

Konkrete Projektideen für den Fonds können ab voraussichtlich 2020 bei der Senatsverwaltung für Kultur und Europa eingereicht werden.

Warum sollte ich mitmachen?

Im Projektverlauf von kulturBdigital 2018 hat sich in den Gesprächen, Workshops und Round Tables herausgestellt, dass wir mit der spartenübergreifenden, breiten Zielgruppe, die wir im Projekt ansprechen, eine für alle Akteure interessante, wichtige und bereichernde Vernetzung initiiert haben, die nach Wunsch der Teilnehmer*innen unbedingt fortgesetzt werden sollte.

Mit dem regelmäßig stattfindenden offenen “kulturBdigital Lab“ bieten wir einen Raum, in dem Informationen und Best Practices erarbeitet und bereitgestellt werden sowie ein spartenübergreifender, nachhaltiger Austausch zu unterschiedlichen Aspekten der Digitalen Entwicklung des Kulturbereichs stattfindet.

Was bedeutet „digitale Entwicklung“ im Rahmen des Projekts?

Die Digitalisierung ist deutlich erkennbar in der Kulturszene angekommen und führt zu vielschichtigen Veränderungen. Im Rahmen des Projektes fokussieren wir uns auf die digitale Entwicklung im Kulturbereich und die Unterstützung von Prozessen durch digitale Werkzeuge. Auch die Nachnutzung von bereits vorhandenen digitalisierten Inhalten (Digitalisaten) steht im Fokus.

 

Über welchen Zeitraum findet kulturBdigital statt?

Das kulturBdigital Lab wird in 2020 und 2021 erfreulicherweise weitergeführt.

Der erste Projektteil als Konzeptionsphase für die Einrichtung des Fonds zur digitalen Entwicklung im Kulturbereich ist abgeschlossen. Anfang 2020 wird von der Senatverwaltung für Kultur und Europa die Förderrichtlinie veröffentlicht.