Culture meets Coder

8. Mai 2019

Wie kommen Kulturschaffende und Digitalisierungs-Expert*innen zusammen?

Fünf ausgewählte Kulturschaffende stellen ihre digitalen Herzensprojekte zur Lösung von Herausforderungen in der täglichen Anwendung vor. Für eine erste Ideenentwicklung und anschließende Umsetzung suchen wir interessierte Techies, Coder, Entwickler*innen, Developer*innen, Datenvisualisierer*innen, Interfacedesigner*innen, Produktdesigner*innen, UX/UI-Designer*innen & Co – kurz: Designer*- und Entwickler*innen.

  • Wie können Kultureinrichtungen mit digitalen Anwendungen neue Zielgruppen erreichen und gewinnen?
  • Wie können Kulturschaffende mit digitalen Anwendungen ihre Arbeitsprozesse effizienter gestalten?
  • Wie kann ein bezirklicher Kunstverleih digitalisiert und bekannter werden?
  • Wie kann ein Jugendtheaterstück für die digitale und künstlerische Bildung im Unterricht weiterentwickelt werden?
  • Wie kann die Einbindung des Publikums nach Theateraufführungen innovativ und zugänglicher erfolgen?
  • Welche Ideen für Open Source Lösungen gibt es, die Kulturschaffende für ihre tägliche Arbeit einsetzen können?

Fragen über Fragen und großes Interesse, von Seiten der Kulturschaffenden, Kontakt zu Designer*- und Entwickler*innen mit guten Ideen und Lust an der Umsetzung von digitalen Herausforderungen zu bekommen.

Wir möchten beispielhaft und spartenübergreifend zeigen, wie auch andere Kulturakteure digitale Werkzeuge in der täglichen Arbeit einsetzen können.

Interesse?

Wir freuen uns über interessierte Coder zur Ideenentwicklung und anschließenden Umsetzung, für die das kulturBdigital Lab bis zu 10.000 Euro zur Verfügung stellt.

Seid ihr an der Umsetzung eines der folgenden Projekte interessiert, könnt ihr Euch gerne unter kultur@technologiestiftung-berlin.de an uns wenden.

Bitte beachtet: Eure Vorschläge sollten zwar so konkret sein, dass erkennbar ist, wie eine Zusammenarbeit und ein Ergebnis aussehen kann. Ein Anspruch auf Umsetzung ist damit aber ebenso wenig verbunden, wie ein Vergütungsanspruch oder eine Geheimhaltungspflicht. Solltet ihr der Auffassung sein, dass Eure Idee schutzwürdiges geistiges Eigentum enthält, das ihr nicht in diesem Rahmen teilen wollt, könnt ihr an diesem Verfahren nicht teilnehmen.

 

Projektideen:

Figurentheater Grashüpfer
Name des Projekts: Analoge Reservierungen digitalisieren
Problemstellung: Datenpool für Bestellungen, Platzreservierung, digitale Abrechnung, Optimierung des Buchhaltungssystems.
Ansprechpartnerin: Caroline Gutheil

Eine ausführliche Projektbeschreibung findet ihr hier (bitte anklicken).

Berliner Ensemble
Name des Projekts: Publikumsgespräche für alle
Problemstellung: Publikumsgespräche zu Theatervorstellungen mit Fragen vom Publikum an Schauspieler*innen und Darsteller*innen sollen demokratisiert werden und zugänglicher werden.
Ansprechpartnerin: Dr. Geraldine Blomberg

Eine ausführliche Projektbeschreibung findet ihr hier (bitte anklicken).

Atze Musiktheater gGmbH
Name des Projekts: Digital Heroes
Problemstellung: Kommunikationstool, Vernetzungstool, Vermittlung künstlerischer Inhalte, interaktive Spielwiese.
Ansprechpartner: Klaus Fermor

Eine ausführliche Projektbeschreibung findet ihr hier (bitte anklicken).

Bezirksamt Lichtenberg, FB Kunst und Kultur / Galerie 100
Name des Projekts: „Hol‘ Dir die Kunst ins Haus“ – Digitalisierungsprojekt Kunstverleih Lichtenberg
Problemstellung: Vereinfachung und Zugänglichkeit für die Nutzung des Kunstverleihs.
Ansprechpartnerin: Almut Koch

Eine ausführliche Projektbeschreibung findet ihr hier (bitte anklicken).

Kulturhaus Spandau
Name des Projekts: Innovative Wege führen nach Spandau: Alte Musik sucht neue Gäste
Problemstellung: Erschließung neuer Zielgruppen durch Erweiterung der Kommunikationskanäle.
Ansprechpartnerin: Britta Richter

Eine ausführliche Projektbeschreibung findet ihr hier (bitte anklicken).