Von Play-Tests und demokratischem Kuratieren – Partizipative Ansätze bei der Entwicklung digitaler Angebote

Wie entwickelt man ein Digitalangebot passend zum Publikum – und nicht an ihm vorbei? Am 4.5.2021 stellen das HAU Hebbel am Ufer, Theater Strahl und das Schwule Museum ihre Methoden vor.*

Zielgruppen-Partizipation bei einem Workshop des CityLAB Berlin
Foto: CityLAB Berlin / Florian Reimann

Wie sieht digitales Theater für ein junges Publikum aus? Und kommen Idee und Umsetzungsformat auch bei Schüler:innen an? Im Rahmen seines Forschungslabors „Da geht was!“ hat das Theater Strahl Berlin einen Prototyp für ein interaktives digitales (Klassenzimmer-)Stück entwickelt – und seine Zielgruppe über Playtests in den Entwicklungsprozess einbezogen. Karen Giese & Anna Vera Kelle geben Einblicke dazu, was es methodisch bei solchen Feedback-Runden zu beachten gilt.

Im Herbst 2020 hat das HAU Hebbel am Ufer zum Brainstorming geladen: In einem interdisziplinären Online-Hackathon ging es um nichts weniger als frische Utopien für die Zukunft der performativen Künste. Drei der entwickelten Ideen wurden im Anschluss in mehrwöchigen Residenzen weiterverfolgt. Wie sie das Format des Hackathon für sich adaptiert haben, berichten Sarah Reimann & Lisa Ahrens.

Welche Unterschiede gibt es beim Kuratieren für die physische und für die virtuelle Welt? Und welchen Erzählrahmen wählt das Publikum in einer Online-Ausstellung? Im Projekt „Queer Berlin Digital“ hat sich das Schwule Museum Berlin zum Ziel gesetzt, die eigene Ausstellungspraxis zu öffnen. Was ein solcher Perspektiv- und Strategiewechsel für die Arbeit des Museums bedeutet, erzählt Carina Klugbauer.

Wann?

Dienstag, 4.5.2021, 14 – 16 Uhr

Wie?

Die Diskussion findet online via Big Blue Button statt. Bitte meldet euch spätestens zum 3.5.2021, 12 Uhr, über unser Anmeldeformular an (oder schickt uns eine Mail):

Das Veranstaltungsprogramm von kulturBdigital richtet sich an Berliner Kulturschaffende: Vertreter:innen der Freien Szene, der landes- und bezirksgeförderten sowie bezirklichen Kultureinrichtungen. Darüber hinaus möchten wir auch anderen den Zugang zu unseren Angeboten ermöglichen. Wir behalten uns aber vor, Veranstaltungen mit begrenzter Platzzahl an Berliner Kulturschaffende zu vergeben.

*Die drei Projekte wurden in der ersten Phase des Programm „Digitale Entwicklung im Kulturbereich“ von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.