
Ihr erarbeitet neue Kulturangebote, plant Marketingmaßnahmen oder wollt eure Services verbessern und dabei stärker die Anforderungen eures Publikums berücksichtigen – habt aber begrenzte Möglichkeiten, direkt mit eurer Zielgruppe zu arbeiten?
Personas können hier erste Abhilfe schaffen: Als Stellvertreter:innen in Steckbriefform repräsentieren sie bestimmte Besucher:innengruppen, ohne auf stereotype Eigenschaften zu reduzieren. Ziel der Methode ist es, abstrakte Daten aus Befragungen oder Publikumsforschung anschaulich zu visualisieren und so eine nahbare Kommunikationsgrundlage für Konzeptionsprozesse zu schaffen.
Im Workshop stellt Josefine Otte (Teilprojekt “(De-) Coding Culture” von museum4punkt0) am Beispiel der Staatlichen Museen zu Berlin vor, wie Personas im Kulturbereich erstellt und genutzt werden können: In sechs verschiedenen Häusern der Staatlichen Museen wurden Besucher:innen mit Hilfe von Fragebögen befragt und die erhobenen Daten durch Tiefeninterviews ergänzt. Die gesammelten Informationen geben einen Eindruck von Bedürfnissen sowie Verhaltensmotiven der Besucher:innen und bilden die Grundlage für ein Set an Personas. Im Termin gibt Josefine Otte Einblicke in ihre Vorgehensweise und zeigt euch, wie ihr eigene Personas konzipiert:
- Lernt kennen, welche Bestandteile Personas aufweisen und welche Datengrundlagen und Konzepte sich für ihre Erstellung einsetzen lassen.
- Entwickelt eigene Beispielpersonas.
- Erhaltet einen Eindruck davon, wie man Personas entlang einer Visitor Journey nutzt.
Wann & Wo?
- 10. Mai 2023, 14-17.30 Uhr
- Technologiestiftung Berlin, Grunewaldstraße 61-62, 10825 Berlin
Teilnahme
Das Event hat bereits stattgefunden. Eine Teilnahme ist nicht mehr möglich. Über kommende Veranstaltungen informieren wir regelmäßig in unserem Newsletter.